Biennale NATURA SUATES ART 2002

Leistungsschau des Schwazer Silberwaldes
 ein Treffen von Natur, Kunst und Kultur

       
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Am Anfang stand das Bild, dann der Raum und in Folge die Zeit.
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Seelenlandsuche
Auf der Suche nach der Seele des Landes ging ich zu Fuß 3300 KM unmittelbar an der Mittelmeerküste entlang von Neapel bis zur marokkanisch-algerischen Grenze. Kein Zentimeter Küstenland wurde ausgelassen, immer linker Hand der Küste, die Tirettissima über Küstengebirge hinweg, durch Flüsse und Wüsten hindurch. Auf diesem Weg begegneten mir uralte Bäume, manche mehr als Tausend Jahre alt, und in mir kam der Wunsch auf, in Schwaz tausendjährige Baumarten zu setzen.

                                
                                
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Silberwald-Ideengeber und -umsetzer
Jup Ratgeber sagte zu mir, setze in Schwaz doch mehrere Ginkgos, das sind tausendjährige Baumarten. Gesagt, getan, ich starteten illegal im Pflanzgarten am östlichen Ende der Stadt Schwaz unter dem Eiblschrofen das Projekt Schwazer Silberwald auf einer Waldfläche ca, es war meiner jugendlichen Art entsprechend vorerst eine illegale Grundbesetzung. Später wurde mit dem Förster Ing. Michael Tendl (verstorben) vom Grundstückeigentümer, die Österreichischen Bundesforste AG, der Schwazer Silberwald gegenüber der Stadtgemeinde Schwaz legalisiert.

                             
                             
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Ein Felssturz mit Folgen
Im Jahre nach dem Felssturz des Eibl Schrofen (1999) und den darauf folgenden großen Dammarbeiten bis 2001 wurde der Schwazer Silberwald gegründet.

                                
                     
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Steinkunst
Die Menhire in der Arena des Silberwaldes und daneben der Drachenrücken.
                             
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Ginkgo-Baumsetzung
Der erste Baum des Silberwaldes, ein Ginkgo, wurde im Juni 2002, anläßlich 10 Jahre Klangspuren Schwaz, von frühen Freunden des Silberwaldes, Vetreter der Stadtgemeinde und den Klangspuren gesetzt. Das Thema des damaligen Klangspurenjahres war "Japan". So wurden im Laufe des Jahres 6 weitere Ginkgos um die Arena herum für japanischer Musiker gestzt.
                              
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Erste Arbeiten
Der Vorplatz, später der Hof der Ahnen, zum Herz des Silberwaldes, die Arena, wurde stark erweitert. Auch fand die allererste Faunquelle ihren Platz an der Weggabelung zur Arena.

www.biennale-schwaz.at