Biennale NATURA SUATES ART 2015

Leistungsschau des Schwazer Silberwaldes

DAS JAHR DER KUNST DER BOTANIK

KUNST DES BRONZEGUSSES
Prähistorischer Kupferbergbau
und
Schwazer Bronzegussinnovation


Elfenarchitktur - Elfenkunst - Elfen Naturphilosophie

                         

Prähistorischer Kupferbergbau und Schwazer Bronzegussinnovation

Die Geschichte des Silberwaldes reicht viel weiter als sein Name zurück. Vor ca. 4200 Jahren wurde unmittelbar oberhalb des Silberwaldes in unserem Kupferberg Kupfer abgebaut. Das Wissen für den Kupferabbau und das Bronzelegieren kam in dieser Zeit aus dem persischen Raum. Es wurden im Bereich des Silberwaldes Geräte des alltäglichen Bedarfes und Waffen in Bronze gegossen und anschließend bis ans Baltikum im Ostseebereich und bis Gallizien an die Atlantikküste exportiert. Das Zinn für die Legierung kam den weiten Weg aus Britannien. Man kann nur staunen, wie weit damals schon Europa innerhalb des Kontinentes und mit dem Orient vernetzt war. Und ausgerechnet der Silberwald war ein prähistorisches Technologiezentrum Europas im Zeitenwechsel vom Neolithikum (Jungsteinzeit) zur Kupfer/Bronzezeitperiode.
(Bild: der Kupferberg über dem Silberwald mit der Silberwaldpyramide sowie durch einen Bergsturz freigelegte Stollen aus der Zeit des Silberbergbaus.)
                        

BRONZEGUSS OUTDOOROFEN M01


Nun ist es so weit, unser erster Bronzegussofen Type M01 für Betriebstemperaturen bis 1200 GrC für den Silberwald ist konstruiert. Gleich im Frühjahr bauen wir ihn vor Ort. Zwei weitere, einer davon in prähistorischer Bauweise, folgen. Und dann geht es mit Workshops richtig los. Eine Werkstätte für erweiterte Nachbearbeitung steht bereits in der Stadt Schwaz zur Verfügung. Einfache Nacharbeiten können im bestehenden Plaverhaus, unter einem Dach und gleich neben den Öfen, durchgeführt werden. Es wird spannend - Armin vom Silberwald
Outdoor Bronzegusswerkstatt Schwazer Silberwald
Der Schwazer Silberwald richtet für die Biennale Natura Suates Art eine Outdoor Bronzewerkstatt ein. In den kommenden Jahren werden mit Workshops und Ausstellungen die Kunst des Bronzegusses initiiert und gefördert.
                         

PROJEKT EDEN

Für den Jahreszyklus 2014 - 18 wurden im Silberwald verschiedene naturorientierte Projekte gestartet. Eines davon ist das PROJEKT EDEN.

Der Schwazer Silberwald ist ein heiliges Land, eines des Friedens, der Freude und der Liebe. Neben dem Menschen bestimmt die Natur den Silberwald. Ihr dienen wir alle; und so freuen wir uns an den kommenden und zum Teil schon gestarteten Programmen des PROJEKT EDEN.

● SCHMETTERLINGSPROGRAMM

Es werden an vielen Plätzen im Elfental speziell zum Schutz und der Vermehrung von Schmetterlingen spezifische Kräuter und Sträucher gesetzt.

● WALDBIENENPROGRAMM

Die Silberlinde als besonderer Produzent von Bienennektar gibt den Bienen Nahrung in einem Jahreszeitfenster, wo sonst wenig blüht. Familien können mit dieser tausendjährigen Lindenart im Silberlindenhain ihre Familienstammbäume pflanzen. Am schönsten Platz des Silberwaldes wird der Silberlindenhain gepflanzt. Vorwiegend sind es Familienstamm Bäume. Familien Wex / Sponring / Platter - Volksschule Schwaz, Sozialsprengel Schwaz

● WILDKRÄUTERPROGRAMM

Viele Wildkräuterinseln und Pfade werden im Elfental von Fachkundigen zur Vermehrung angelegt.

Jeder, ob fern oder nahe wohnend, kann  sich an diesen Projekten beteiligen und ist eingeladen. Die Pfade werden von Gerald angelegt, betreut von Birgit Sponring.

                         

KESSELN IM BAUM

In einigen Kulturen ist der Kessel ein magisches Behältnis, in dem sich allerlei geheimes Gemisch zubereiten und aufbewahren lässt. Man denke nur an die Kelten. Christbäume sollen magisch sein, früher geschmückt mit Essbarem, dem Wertvollsten, heute behangen mit möglichst viel Tand. Magische Kessel sind da von ganz anderen Qualität, sie gehören nach uralter Tradition in Bäumen aufbewahrt, am besten in Eichen im Silberwald. Bei Bedarf werden sie herunter geholt; zu Festen, zum Räuchern, um der Welt Geheimnisvolles zuzubereiten oder einfach nur um im Gefüge von Kraft und Macht so richtig umzurühren. Wer war schon einmal bei einem Kesselritual dabei, als der Natur der Saft der Vergänglichkeit in den dunklen Wäldern Germaniens gerührt wurde. Zur Zeit hängen fünf Bronze- bzw. Kupferkessel in der Druideneiche des Silberwaldes. Wer Kessel für die Druideneiche sponsern kann und will, der nehme bitte mit uns Kontakt auf. info@schwazersilberwald.at
                         

DER ELFENBAUM - ein Spinnenbaum

Elfenmeister können viel, was Normalsterbliche  nicht können. Unter anderem im Silberwald aus einem Strauch einen Baum machen, ihn sogar zu einer Spinne formen. Wer es nicht glaubt, der sieht es sich einfach selber an. Zusätzlich hat dieser Baum eine wunderbare sehr pikante Wildpflaumenfrucht mit einer leichten Säure und einer ebensolchen Süßigkeit. Ein Gourmetkoch würde für solche Früchte viel zahlen. Jeder Silberwaldbesucher kann von diesen Früchten essen, aber bitte keine in Säcken etc. mitnehmen. Armin vom Silberwald - einer der uralten Meister des Waldes, ein Elfenmeister.
                             

ELFENKRISTALLDOM


Nach 7 Jahren Pflege und Strukturgebung nähert sich der Elfendom seiner Vollendung. Ein Woche lang Arbeit dauerte es, bis dem Elfendom wieder Struktur gegeben wurde. Er sieht einfach toll aus. Im kommenden Jahr schließt sich die Domkuppel und sie wird mit Elfenkristalle voll gehängt. Findet dann ein Sonnenstrahl durch das Weidenflechtwerk hindurch auf einen Kristall, wird er in der Düsterheit des Domes, oben in seinem Firmament, wie ein Stern strahlen. Der Dom ist einer der Dunkel-, Nacht- und Schwarzelfen. Zutritt haben nur Frauen. Betritt ein Mann den Dom, muss er mit einem Reinigungsritual gesäubert werden.

Kreativarbeit von DULCAMARA, Umsetzung Armin vom Silberwald Natural Art Artist
TURMBAUMHAUS des Silberwaldes - kontinuierliche Strukturgebung

17 Rotbuchen auf einem Kreis mit 8 Meter Durchmesser wachsen
zu einem 20 Meter hohen Netzzylinder. Jetzt ist er ca. 6 Meter
hoch. Alle Äste, die aus dem Kreis heraus und jene die in ihn
hinein wachsen, werden abgeschnitten. Die Äste auf der Kreislinie
streben spiralartig (Helix) gegenläufig in die Höhe. So entsteht ein
wunderbarer, aparter, zarter und doch statisch stabiler, sehr hoher
und schlanker Netzzylinder. In wenigen Jahren werden in
entsprechender Höhe kräftige Äste durch die Zylinderachse hindurch
on einem zum gegenüberliegenden Baum gezogen. Alles dann naturverschweißt. So wird ein statisch stark ausreichender Boden
für ein großes Baumhaus (8 Meter DM) entstehen. Geflochtene
Seitenwände und ein regensicheres Dach lassen ein Haus für die Silberwalddialoge wachsen. Hier treffen sich dann Philosophen,
Theologen und Politologen und reden über Gott und die Welt oder
andere Dummheiten. 

Kreativarbeit von DULCAMARA, Umsetzung Armin vom Silberwald Natural Art Artist

www.biennale-schwaz.at